Puzzle modernisiert mit cloudscale.ch seine IT Infrastruktur

Nik Wolfgramm

Bei Puzzle wird nicht nur an Projekten für Kunden gearbeitet, sondern auch an den “hauseigenen” IT Services. Die dazu benötigte Hardware für Netzwerk, Server und Storage ist etwas in die Jahre gekommen und muss deshalb abgelöst werden.
Nik Wolfgramm berichtet in diesem Blogpost über die Zusammenarbeit mit cloudscale.ch und der Integration von Ansible, worüber ihr in weiteren Blogposts noch mehr erfahren werdet.

Letzten Herbst stellte sich für uns die Frage, ob wir in eine neue Infrastruktur investieren wollen oder ob wir nicht besser auf einer Infrastruktur aus der Cloud setzen. Schnell waren wir uns einig, dass wir in Zukunft Infrastructure as a Service (IaaS) eines Schweizer Cloud Anbieters nutzen wollen. Folgende Punkte haben uns zu diesem Entscheid bewogen:

  • Unsere Stärken liegen beim Engineering und der Automatisierung von Linux und Webservices – unser (kleines) Betriebsteam soll sich voll darauf konzentrieren können.
  • Wir wollen schneller und flexibler werden und ein pay-as-you-go Modell nutzen können.
  • Wir bauen unser Cloud Know-How aus und setzen konsequent auf Infrastructure as Code.

Wenn das “Herzstück” der IT ausgelagert wird, ist es wichtig, auf den richtigen Partner zu setzen. Unsere Anforderungen bei der Auswahl waren folgende:

  • Rechtssicherheit und Datenschutz: Rechenzentren und Cloud-Betreiber in der Schweiz
  • Eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe und fairen Preisen
  • Offene APIs und State of the Art Infrastruktur
  • Unkomplizierten Zugang zu einem Engineering Team, das sich ebenfalls im Open-Source Umfeld engagiert

Als bestehender Partner für die APPUiO Infrastruktur, stand cloudscale.ch von Anfang an auf unserer Shortlist. Während der Evaluationsphase hat uns das cloudscale.ch Team danach vollends überzeugt: Das einfach verständliche Pricing, der ehrliche und persönliche Support, sowie Feature Requests die in kürzester Zeit nicht nur versprochen, sondern auch umgesetzt wurden, haben uns das Gefühl gegeben, als Kunde ernst genommen zu werden.

Zwischen Januar und März wurden die ersten produktiven Services erfolgreich auf die neue IaaS-Umgebung migriert.

In der gleichen Zeit verbesserten und erweiterten René Moser von Puzzle und Gaudenz Steinlin von cloudscale.ch in direkter Zusammenarbeit die Ansible-Integration, welche das Deployment erleichtert. Mehr dazu erfahrt ihr in Kürze von René Moser in einem Blogpost zum Ansible 2.8 Release.

Auch eine Rancher Integration für cloudscale.ch wurde vom Puzzler Sebastian Plattner entwickelt, welche das neu verfügbare Container Storage Interface (CSI) von cloudscale.ch nutzt: https://github.com/splattner/ui-driver-cloudscale

Dadurch können wir in der Partnerschaft mit cloudscale.ch wieder etwas zurückgeben und gleichzeitig unseren Beitrag an die Open Source Community leisten.

Die Erfahrungen und Herausforderungen der Cloud-Migration werden wir, zu einem späteren Zeitpunkt, gerne mit euch teilen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die gemeinsame Zukunft mit cloudscale.ch in der Cloud!

Links

Kommentare sind geschlossen.